Schön, dass du dabei bist und dir die Zeit nimmst, meinen Gedanken zu lauschen.

Heute möchte ich dich in meinen Alltag hineinnehmen. Begleite mich bei einer persönlichen Fragestellung, die in den letzten Tagen im Hintergrund meines Seins aufploppte.

Es fing damit an, dass ich ein Gefühl in mir wahrnahm, das mir unangenehm aufstieß. Dieser ungeliebte Gedanke ging nicht einfach wieder. Stattdessen versuchte er einen Griff in meinem Leben zu ergattern. Nach einer Zeit des Ignorierens seines penetranten Klopfens, entschied ich mich schließlich dazu, mich ihm zu stellen, ihn zu konfrontieren und anzusehen.

Dazu setzte ich die Kernaussagen des Gefühls ins Licht.

Um da genauer reinzugehen, möchte ich dir mein Gefühl als Anschauungsobjekt anbieten. Denn es ist immer leichter, einen Gedankenweg an einem Fallbeispiel nachzuvollziehen, als seinen eigenen Weg zu finden.

Das Gefühl hat also ganz konkret gesagt:

” Hey Rebecca, willst du das hier wirklich machen? Ich meine, diesen Blog starten…. Werden dir nicht irgendwann die Ideen ausgehen ? Du baust dir jetzt einen Leserkreis auf, aber wirst du am Ende nicht immer dasselbe schreiben? Wer will schon hören, was du zu sagen hast?” 

Das waren also die Gedanken, welche in dem Gefühl steckten.
Sie hinterfragten mich – wie einst die Schlange Eva im Garten Eden. Wir wissen, wie das Ende der Geschichte ausgeht und möchten am liebsten sagen: „Ja, dann hör halt nicht auf die Stimme! Ignoriere sie und mach einfach nicht, was sie sagt!” 

Aber ganz ehrlich – ist das wirklich der Lösungsweg? 

Kriegen wir es besser hin als Eva? Hilft es, Gedanken zu unterdrücken?  Vielleicht hast auch du schon Erfahrung damit  gemacht und hast versucht, dich der Auseinandersetzung mit unbequemen Fragen, ungelösten Problemen oder Gefühlen, die dir fremd erschienen, zu entziehen. Zu welchem Schluss kamst du? 

Mein Resümee ist, dass solche Fragestellungen auf mich programmiert zu sein scheinen. Sie sind wie ein Déjà-vu, welches mir Level für Level neu begegnet. Ich werde so lange regelmäßig mit denselben Situationen konfrontiert, bis ich sie ausgekaut und gelernt habe, mit ihnen umzugehen.

Der Kampf ist eröffnet


Mit diesem Verständnis im Hinterkopf entschloss ich mich, die Vermeidungstaktik zu verwerfen. Denn im Laufe meines Lebens habe ich festgestellt: Der Garten Eden wird sehr klein, wenn man der Schlange aus dem Weg geht.

Wie diese Reise also weitergeht und welche Schätze sich mir in der Auseinandersetzung mit dem oben beschriebenen Gefühl erschlossen haben, möchte ich dir im nächsten Blogbeitrag erzählen.

Ich habe dieses Thema in gut verdauliche Häppchen aufgeteilt, damit man es leichter aufnehmen kann.

  • Also, wie sieht es bei dir aus? Wie gehst du mit nervigen Gefühlen um? 
  • Welche Gedanken begegnen dir regelmäßig?
  • Unterdrückst du sie oder siehst du ihnen ins Gesicht?

Ich freue mich, dich in den nächsten Blog mitnehmen zu dürfen.


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